Homeoffice…

Homeoffice…ist inzwischen meine Hauptarbeitsform geworden. Wenn die Pandemie einen positiven Aspekt hervorgebracht hat, dann muss ich definitiv das Arbeiten von zu Hause nennen. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass das Arbeiten in einem Großraumbüro alles andere als optimal ist. Bei jedem Gespräch mit meinem Arbeitgeber habe ich den Lärmpegel und die damit verbundenen Ablenkungen und Konzentrationsprobleme angesprochen. Außer ein paar baulichen Veränderungen und die permanente Ermahnung der „lauten“ Kollegen ist nicht viel passiert. Was soll man auch machen, ohne Telefon und interne Kommunikation geht es eben nicht? Allerdings wurde die Bedeutung von kollegialer Nähe auch stark überschätzt. Der kurze Kommunikationsweg von Schreibtisch zu Schreibtisch bietet bei näherer Betrachtung mehr Nach- als Vorteile. Selbstverständlich ist der fachliche und private Austausch mit den Kollegen essenziell und fördert die Leistungsfähigkeit und den Wissensaufbau.
Die Lockdowns und das daraus entstandene verstärkte Arbeiten im Homeoffice hat nun genau diese Punkte auf ein neues Level gebracht und die Erkenntnisse, die man aus den letzten 2 Jahren gewonnen hat, sind keineswegs negativ. Morgens nicht 25 Kilometer zum Arbeitsplatz fahren zu müssen ist schon ein gewaltiger Gewinn an Lebensqualität, denn die Fahrt war selten stressfrei. Auf den ökologischen Aspekt will ich hier gar nicht groß eingehen, jede nicht stattfinden Fahrt spart eben CO2 und Stickoxide.
Viel wichtiger ist die Ruhe mit der ich mein tägliches Arbeitspensum erledigen kann. Meine Fehlerquote ist gesunken, ich bin weniger gestresst und meine Sozialkontakte haben überhaupt nicht gelitten.
Ich habe das große Glück, dass mein Arbeitgeber mir eine stabile IT-Infrastruktur und sehr gute Hardware zur Verfügung stellt, so dass ich mich mit MS Teams, Mail und Telefon sehr schnell und komfortabel  mit den Kollegen austauschen kann.
Zusammengefasst hat das Homeoffice für mich fast nur Vorteile, zumal ich jederzeit die Möglichkeit habe auch im Büro zu arbeiten, um mir diverse Neuerungen direkt in der Produktion anschauen zu können.
Ich hoffe sehr, dass es zu einem Umdenken kommt und es keine Rückkehr zur alten Arbeitsweise gibt. Diverse Anzeichen deuten darauf hin, dass Homeoffice tatsächlich in den nächsten Jahren zu meiner Standard-Arbeitsform werden wird.

 

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